10:36 25 November 2017
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    Kabardino-Balkarien: Republikchef rechnet mit keinem neuen Extremisten-Überfall

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    NALTSCHIK, 07. September (RIA Novosti). In Kabardino-Balkarien gibt es laut Republikchef Arsen Kanokow eine 500 bis 700 Mann starke radikale Gruppierung.

    Das teilte Kanokow auf einer Pressekonferenz in Naltschik unter Berufung auf das Innenministerium der Kabardinisch-Balkarischen Republik mit.

    Kanokow bemerkte zugleich, dass es in der Republik „keine im Untergrund agierenden Banden gibt“ und es zu keinem neuen Überfall auf Naltschik kommen könne.

    Die kabardinisch-balkarische Hauptstadt war am 13. und 14. Oktober 2005 von mindestens 250 bewaffneten Extremisten überfallen worden. Damals wurden 92 Extremisten getötet. 35 Angehörige der Rechtsschutzorgane und 15 Zivilisten fanden den Tod. Rund 200 Menschen wurden verletzt.

    „Ich habe das Untersuchungsgefängnis besucht und diejenigen gesehen, die an den Ereignissen von 2005 beteiligt waren. Zu meiner Verwunderung waren es keine Banditen. Möglicherweise waren sie irregeführt oder ‚finanziert’ worden“, sagte der Republikchef.

    Ihm zufolge sind die Teilnehmer dieser Ereignisse zu 70 bis 80 Prozent junge Menschen, „Landbewohner mit schwieligen Händen“.

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