19:33 22 November 2017
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    Russischer Waffenabzug von Georgien nach Armenien verläuft laut Plan - Militärsprecher

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    Aserbaidschan hat keine offiziellen Einwände gegenüber dem russischen Verteidigungsministerium wegen des Abzugs des Vermögens und der Militärtechnik des russischen Militärstützpunktes in Georgien nach Gjumri (Armenien) geäußert.

    MOSKAU, 10. September (RIA Novosti). Aserbaidschan hat keine offiziellen Einwände gegenüber dem russischen Verteidigungsministerium wegen des Abzugs des Vermögens und der Militärtechnik des russischen Militärstützpunktes in Georgien nach Gjumri (Armenien) geäußert.

    Das sagte der amtierende Chef des Informations- und Public-Relations-Amtes der Landstreitkräfte Russlands Oberst German Schitenew am Montag RIA Novosti.

    „Seit dem Beginn des Abzugs der russischen Stützpunkte von georgischem Territorium nach Russland und Armenien sind von georgischer, aserbaidschanischer und armenischer Seite keine offiziellen Beschwerden über die Ordnung und die Zeit des Abzugs eingegangen“, so Schitenew.

    Wie Aserbaidschans Verteidigungsminister Safar Abijew am Montag vor Journalisten in Baku mitgeteilt hatte, prüfe die aserbaidschanische Seite die Information über die Verlegung russischer Militärtechnik von den in Georgien gelegenen Stützpunkten in die an Aserbaidschan angrenzenden armenischen Gebiete.

    Das armenische Verteidigungsministerium wies die Mitteilung der aserbaidschanischen Seite über die Verlegung von Waffen von den russischen Stützpunkten in Georgien in die an Aserbaidschan angrenzenden Gebiete kategorisch zurück.

    Laut Schitenew verlegen die russischen Landstreitkräfte die Waffen und die Technik aus Georgien zum russischen Militärstützpunkt in Armenien entsprechend dem Plan für den Abzug des Vermögens der russischen Truppen in Transkaukasien, der von allen interessierten Seiten abgestimmt worden war.

    „Russland kommt allen eingegangenen Verpflichtungen zum Abzug des 12. Militärstützpunktes von georgischem Territorium strikt nach“, sagte der Oberst. Ihm zufolge sollen im Jahr 2007 insgesamt 161 Einheiten Waffen und Militärtechnik zur Aufstellung des 102. russischen Militärstützpunktes in der Stadt Gjumri (Armenien) abtransportiert werden. Nach Armenien werden 109 Radfahrzeuge, sechs Panzer, fünf Raketen- und Artilleriewaffen, 41 Schlepper, ein Bagger und andere Technik abtransportiert.

    Der Sprecher verwies darauf, dass 117 Einheiten Waffen und Technik bereits von Georgien nach Gjumri verlegt worden sind. Im November soll ein weiterer Militärzug russische Technik nach Armenien bringen.

    Schitenew bemerkte auch, dass der 12. russische Militärstützpunkt in Batumi nach einem Abkommen zwischen Russland und Georgien im Jahre 2008 geschlossen wird.

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