06:34 22 November 2017
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    Russlands Innenministerium: Gewalt in der Familie macht jährlich 35 000 Menschen obdachlos

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    MOSKAU, 11. September (RIA Novosti). Jährlich verlassen in Russland etwa 35 000 Menschen wegen Gewalt ihre Familien.

    Das äußerte der russische Vizeinnenminister Alexander Tschekalin am Dienstag in der Staatdsuma (Unterhaus des russischen Parlaments), in der über Vorbeugungen zum sozialem Missstand von Kindern beraten wurde.

    Er betonte auch, dass jährlich über eine Million Problemjugendliche in die Polizei gebracht würden. Es seien vor allem Kinder aus Problemfamilien, die von erwachsenen Kriminellen zu ungesetzlichen Handlungen verleitet werden.

    Tschekalin äußerte, dass die Polizei jährlich mit 250 000 Eltern, die auf ihre Kinder einen negativen Einfluss haben, Erziehungsarbeit durchführe und die Innenbehörden rund 8000 Personen zur strafrechtlichen Verantwortung heranziehen sowie über 37 000 Bürger das elterliche Sorgerecht entziehen würden.

    Das Problem der Kriminalität und Obdachlosigkeit von Minderjährigen in Russland hänge mit den Migrationsprozessen zusammen, so der stellvertretende Innenminister. Experten zufolge würden sich, so Tschekalin, allein in der Moskauer Region rund 30 000 obdachlose Kinder von Zuwanderern aufhalten. Dennoch gibt es dem Minister zufolge keine provisorischen Unterkünfte von illegalen Einwanderern mit Kindern.

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