01:03 25 November 2017
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    FSB-Chef verzeichnet Rückgang der Zahl der Anschläge

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    NOWOSIBIRSK, 12. September (RIA Novosti). Die Zahl der Terroranschläge in Russland geht zurück. Das sagte der Vorsitzende des Nationalen Anti-Terror-Ausschusses und Direktor des russischen Sicherheitsdienstes FSB, Nikolai Patruschew, am Mittwoch in Nowosibisk.

    „Die Zahl der Terroranschläge in der Welt wächst. Im letzten Jahr gab es weltweit mehr als 14 000 davon. In Russland gab vor zwei Jahren 257 Anschläge und im vorigen Jahr 112. Wir können die Bilanz für das erste Halbjahr 2007 ziehen. In Russland wurden 21 Anschläge verübt. 2006 wurden in der Vergleichsperiode 66 Anschläge verübt. Wir können davon reden, dass die Anzahl der Anschläge zurückgeht. Ich glaube, das ist unter anderem ein Verdienst der Anti-Terror-Kommissionen in den Subjekten der Russischen Föderation. Auch die Erfüllung der Pflichten durch den Nationalen Anti-Terror-Ausschuss, der die Arbeit dieser Kommissionen leitet, spielt dabei eine wichtige Rolle“, sagte Patruschew.

    „Gleichzeitig können wir feststellen, dass die Zahl der extremistischen Ausschreitungen nicht sinkt und in einigen Föderationssubjekten sogar wächst. Und eben diese Ausschreitungen werden zur Grundlage für die Anschläge. Deshalb können wir uns nicht damit einlullen lassen, dass bei uns alles gut gehe. Dass es keine Anschläge im Föderalbezirk Sibirien gab, ist gut, doch dass die Zahl der extremistischen Ausschreitungen wächst, muss uns stutzig machen. Wir haben heute darüber gesprochen und über die Maßnahmen, die getroffen werden müssen“, sagte Patruschew.

    Patruschew hat in Nowosibirsk eine Konferenz der Leiter der Anti-Terror-Kommissionen der sibirischen Regionen geleitet. An der Konferenz nahmen der bevollmächtigte Vertreter des Präsidenten im Föderalgebiet Sibirien, Anatoli Kwaschnin, die Vorsitzenden der regionalen Anti-Terror-Kommissionen - die höchsten Amtsträger der Exekutive der Föderationssubjekte im Föderalbezirk Sibirien, Vertreter der Staatsanwaltschaft, der Polizei, des FSB sowie die Leiter der lokalen Exekutivorgane teil.