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    Russland zeigt Muskeln mit weltstärkster Vakuumbombe - Russlands Presse

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    Für Russland wird es mittlerweile zur Tradition, die Welt mit neuen, „beispiellosen“ Waffen zu verwundern. Die neue Vakuumbombe wurde von russischen Militärs ausgerechnet am 11. September, zum 6. Jahrestag des Terrorangriffs auf die USA, getestet.

    MOSKAU, 13. September (RIA Novosti). Für Russland wird es mittlerweile zur Tradition, die Welt mit neuen, „beispiellosen“ Waffen zu verwundern. Die neue Vakuumbombe wurde von russischen Militärs ausgerechnet am 11. September, zum 6. Jahrestag des Terrorangriffs auf die USA, getestet.

    Der Unterschied dieser Bombe etwa von den kürzlich gezeigten strategischen und Hyperschall-Flügelraketen besteht darin, dass sie morgen schon eingesetzt werden könnte. Darüber schreiben am Donnerstag die Tageszeitungen „Wremja Nowostej“ und „Moskowski Komsomolez“.

    Als die bisher stärkste Vakuumbombe hatte die amerikanische gegolten, die vor vier Jahren getestet wurde und die Bezeichnung „Mutter aller Bomben“ erhielt. Als Erwiderung darauf erhielt die russische Neuentwicklung den Namen „Vater aller Bomben“. Somit ist eine Art Vakuumbomben-Familie entstanden. Allerdings ist der „Vater“ viermal stärker und flächendeckend zwei Dutzend Mal wirksamer als die „Mutter“.

    Wie Russlands Verteidigungsministerium behauptet, verstößt die Neuentwicklung gegen keine internationalen Verträge.

    Die Vorführung des „Bomben-Vaters“ fiel zeitlich mit der Wiederaufnahme der Patrouillenflüge der strategischen Fernflieger zusammen, die 1992 eingestellt worden waren, was ein ziemlich eindeutiges Signal ist.

    „Vorerst lässt sich die Vakuumbombe nur mit einem Flugzeug in eine entfernte Region bringen“, stellt Armeegeneral Anatoli Kornukow, ehemaliger Oberbefehlshaber der Luftstreitkräfte Russlands, fest. „Wir haben vorerst keine Raketen, die sie befördern könnten. Bei einer Verringerung des Gewichts ließe sich aber diese Munition an einer Flügelrakete anbringen. Dann wird dies zu einem echten Monster.“

    Warum ist aber die Neuentwicklung, die in engen Rüstungsindustriekreisen seit rund 15 Jahren bekannt war, erst jetzt aufgetaucht? Manche führen das auf das begonnene Wahlrennen zurück. Andere meinen dagegen, dass die russische Verteidigungsindustrie im Streit um die Stationierung von Teilen des US-Raketenabwehrsystems in Europa einfach nichts entgegen zu setzen hat.

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