12:01 17 August 2017
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    Bush sieht neues Waffenprogramm für Blitzangriffe durch Etatkürzung gefährdet

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    Das Weiße Haus hat vom US-Kongress gefordert, die Kürzung für das neue Waffenprogramm für globale Schnellangriffe (Prompt Global Strike) zu widerrufen.

    WASHINGTON, 03. Oktober (RIA Novosti). Das Weiße Haus hat vom US-Kongress gefordert, die Kürzung für das neue Waffenprogramm für globale Schnellangriffe (Prompt Global Strike) zu widerrufen.

    Das Programm basiert auf der Modernisierung der seegestützten Raketen Trident II mit konventionellen Gefechtsköpfen.

    „Die Finanzierungskürzung würde zum Verzicht auf das neue Waffenprogramm für die Trident-II-Raketen mit konventionellen Gefechtsköpfen führen. Die vorgeschlagene Umstrukturierung der Ausgaben würde die Möglichkeit einschränken, in naher Perspektive das Potential einer globalen, präzisen und schnellen Schlagführung mit konventionellem kinetischem Effekt gegen Ziele zu nutzen, die eine hohe Priorität haben und für deren Zerstörung der Zeitfaktor wichtig ist“, heißt es in einer Erklärung des Weißen Hauses, die am Dienstag an den US-Kongress gerichtet wurde. Das Dokument war im Zusammenhang mit dem vom Senat zu erörternden Gesetzentwurf über Bewilligungen für die Belange der Verteidigung im Jahr 2008 verfasst worden.

    „Die Administration wendet sich entschieden gegen die im Gesetzentwurf vorgenommenen Kürzungen für die Kaufprogramme, die eine lebenswichtige Bedeutung für die Abwehr (…) der Bedrohungen für die nationale Sicherheit haben“, heißt es.

    Die Bush-Administration hat mit diesem Dokument auf die Entscheidung der amerikanischen Gesetzgeber reagiert, 175,4 Millionen Dollar aus dem Etatentwurf zu streichen, die George W. Bush für die Trident-II-Raketen beantragt hatte.

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