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    Russlands Verteidigungsministerium führt Internet-Datenbank über Kriegstote

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    MOSKAU, 01. November (RIA Novosti). Die Namen von mehr als 10,5 Millionen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen waren, sind bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt

    in die elektronische Datenbank des russischen Verteidigungsministeriums aufgenommen worden.

    Das teilte der Chef des Pressedienstes der Rückwärtigen Dienste der Streitkräfte Russlands, Alexander Kolpakow, am Donnerstag RIA Novosti mit.

    "Das Scannen und die Bearbeitung der Archivakten mit Berichten aus dem Großen Vaterländischen Krieg (1941 - 1945) über unwiederbringliche Verluste geht weiter. Von 31 764 Akten wurden bereits 28 140 bearbeitet, es sind etwas mehr als elf Prozent der Akten verblieben und diese Zahl verringert sich täglich", so Kolpakow.

    Er betonte, diese Arbeit werde bis Ende des Jahres abgeschlossen.

    Ihm zufolge können die Angaben zu 10 582 500 im Zweiten Weltkrieg verstorbenen Menschen auf der Webseite www.obd-memorial.ru abgerufen werden, die seit ihrem Bestehen (31. März 2007) von mehr als 100 000 Menschen aus 80 Ländern der Welt besucht wurde.

    "Jeden Tag wird die elektronische ... Datenbank beliebter. Vertreter aller Länder der ehemaligen Sowjetunion haben sie besucht, und auch aus der EU, aus Asien, dem Afrikanischen Kontinent, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Australien", führte er aus.

    Am häufigsten werde sie, so Kolpakow, von Russen, aber auch Ukrainern, Deutschen, Weißrussen und Amerikanern aufgerufen.

    Das Schicksal von mehr als 500 000 sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg als vermisst gemeldet wurden, werde, so der Gesprächspartner, die am 11. September 2007 gegründete interministerielle Kommission für Kriegsgefangene, Internierte und Kriegsvermisste klären.

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