21:56 23 September 2017
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    Russlands Generalstabschef kurz vor dem Rücktritt? - „Wedomosti“

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    MOSKAU, 06. Februar (RIA Novosti). Russlands Generalstabschef Juri Balujewski steht nicht auf den Kandidatenlisten für die Aufsichtsräte in den russischen Rüstungsbetrieben.

    Wie die Tageszeitung „Wedomosti“ am Mittwoch erfuhr, kann das als Anzeichen für einen baldigen Rücktritt des Generals ausgelegt werden.

    Die Listen der Staatsvertreter in den Aufsichtsräten der Militärbetriebe, die jetzt per Regierungsverordung beschlossen wurden, sind recht deutlich revidiert worden, stellt das Blatt fest. Hauptsächlich wird damit allerdings den bisherigen Umbesetzungen Rechnung getragen. So war der inzwischen in die Rente getretene Oberbefehlshaber der Luftstreitkräfte, Wladimir Michailow, im Aufsichtsrat der Vereinigten Flugzeugbaugesellschaft (OAK) und in der Gesellschaft „Taktitscheskoje raketnoje wooruschenije“ (Taktische Raketenwaffen, russ. Abkürzung: KTRW) durch den neuen Luftwaffenchef Anatoli Selin abgelöst worden.

    Das Fehlen von Balujewski in der Kandidatenliste für Aufsichtsrat von KTRW und im Konzern Almas-Antej, der Luftabwehrwaffen herstellt, fällt dagegen auf: Balujewski war über mehrere Jahre lang Mitglied der beiden Aufsichtsräte.

    Im vergangenen Jahr war Balujewski 60 Jahre alt geworden. Sein Armeedienst wurde danach offiziell um zwei Jahre verlängert.

    Mit dem neuen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow unterhält Balujewski zwar äußerlich korrekte Beziehungen, es gibt aber auch Meinungsdifferenzen - sowohl in der militärtechnischen Politik, als auch hinsichtlich einer Verlegung des Sitzes des Kriegsmarine-Chefs nach Sankt Petersburg.

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