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    Moskau verärgert über amerikanisch-ukrainische Marineübung "Sea Breeze" - MEHR

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    MOSKAU, 18. Juli (RIA Novosti). Die amerikanisch-ukrainische Marineübung "Sea Breeze", die gegenwärtig im Schwarzen Meer stattfindet, hat im russischen Außenamt für Ärger gesorgt.

    "Der Charakter der Übung und insbesondere die Versuche, diese als anti-russisch darzustellen, sowie die Teilnahme fremder Mächte können nicht umhin, Bedenken auszulösen", erklärte am Freitag das Außenministerium in Moskau. "Warum wurde ausgerechnet das Schwarze Meer für dieses suspekte Manöver ausgewählt?"

    Die Anrainerstaaten seien selber in der Lage, ohne Einmischung von außen die Sicherheit und Stabilität im Schwarzen Meer zu gewährleisten, hieß es weiter. In der Region bestehen bereits Sicherheitsmechanismen wie die Marinegruppe Blackseafor.

    Dabei verweist das Außenamt darauf, dass solche Übungen seit Jahren Proteste bei der ukrainischen Bevölkerung auslösen. Dies widerspiegle die ablehnende Haltung der meisten Ukrainer zu dem von der Regierung in Kiew angestrebten Nato-Beitritt.

    Das offiziell angekündigte Ziel des Manövers bestehe darin, das Zusammenwirken bei Friedenseinsätzen und humanitären Operationen zu trainieren, so das russische Außenamt weiter. In der Tat würden aber auch Aufklärung und U-Boot-Jagd, Landung und Abwehr von Luft- und Seeangriffen geübt.

    Die "Sea Breeze"-Übung findet vom 14. bis 26. Juli in den Küstengebieten der ukrainischen Städte Odessa und Nikolajew sowie der Halbinsel Krim statt. Daran nehmen neben der Ukraine und den USA einige andere Nato-Staaten teil.

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