11:52 17 August 2017
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    US-Raketenabwehrpläne: Antwortet Russland mit Radar auf Kuba?

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    Als Reaktion auf die US-Pläne, Raketen und ein Radar in Polen bzw. Tschechien zu stationieren, schlagen russische Militärexperten vor, die stillgelegte Radaranlage im kubanischen Lourdes wieder in Betrieb zu nehmen.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Als Reaktion auf die US-Pläne, Raketen und ein Radar in Polen bzw. Tschechien zu stationieren, schlagen russische Militärexperten vor, die stillgelegte Radaranlage im kubanischen Lourdes wieder in Betrieb zu nehmen.

    "Kuba ist ein einmaliger Ort, von dem radioelektronische Aufklärung des US-Territoriums möglich ist", so der Ressortchef für Abrüstung und Konfliktregelung vom Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der russischen Akademie der Wissenschaften, Alexander Pikajew, am Mittwoch auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz.

    "Vor dem Hintergrund der US-Pläne, die Russland gefährden, ist die Wiederherstellung dieser Station aus meiner Sicht möglich und erforderlich. Russland hat das Recht auf Gegenmaßnahmen", hieß es.

    Über die Schließung der russischen Radaranlage in Lourdes war im Oktober 2001 entscheiden worden.

    Die USA wollen eine Radaranlage in Tschechien und zehn Abwehrraketen in Polen stationieren. Russland betrachtet das als Gefährdung seiner Sicherheit.

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