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    Experte: Chavez kauft keine weißrussischen "Second-Hand"-Waffen

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    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Trotz enger Beziehungen werden zwischen Weißrussland und Venezuela wohl kaum Waffengeschäfte zustande kommen.

    So kommentierte Ruslan Puchow, Chef des russischen Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse, den heutigen Besuch des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez in Weißrussland. Einige Experten vermuten dennoch, dass Chavez mit Präsident Alexander Lukaschenko über den Kauf weißrussischer Waffen sprechen wird.

    Weißrussland baue selbst keine Waffen, sagte Puchow. Die Kampftechnik und Rüstungen, die in Weißrussland seit Sowjetzeiten geblieben sind, würden Chavez kaum interessieren. Chavez sei keiner, der sich mit "Second-Hand"-Waffen eindeckt, sagte Puchow. Selbst bei Russland wollte er zunächst statt der relativ modernen Su-30-Kampfjets die supermodernen Su-35 kaufen, die noch nicht einmal von der russischen Armee selbst benutzt werden.

    Laut Puchow wird Chavez mit Lukaschenko sehr wahrscheinlich über die Ausbildung venezolanischer Militärs in Weißrussland verhandeln. "Die Militärausbildung in diesem Land ist auf einem sehr hohen Stand." Außerdem könnte Venezuela in Weißrussland seine zuvor in Russland gekauften Waffen warten lassen.

    Im Juli 2006 hatten Chavez und Lukaschenko eine Vereinbarung über die gemeinsame Produktion und Modernisierung von Waffen für das Heer, die Luftwaffe und die Luftabwehr Venezuelas unterzeichnet.

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