20:30 15 Dezember 2017
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    Gemischte Friedenskräfte bestätigen Schusswechsel zwischen Georgiern und Südosseten

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    MOSKAU, 02. August (RIA Novosti). Die gemischten Kräfte für die Erhaltung des Friedens in der georgisch-südossetischen Konfliktzone berichten über Schusswechsel zwischen dem georgischen Dorf Semo-Nikosi und der Hauptstadt der nicht anerkannten Republik Südossetien Zchinwali.

    Das sagte Wladimir Iwanow, Berater des Befehlshabers der Gemischten Friedenskräfte, RIA Novosti am Samstag.

    "Am Samstag um 5.45 Uhr wurde der Schusswechsel zwischen dem südwestlichen Randgebiet von Zchinwali und dem georgischen Dorf Semo-Nikosi wieder aufgenommen. Geschossen wird mit Schnellfeuerwaffen verschiedenen Kalibers und mit Granatwerfern", teilte Iwanow mit.

    Nach vorläufigen Angaben gibt es sechs Tote und 13 Verletzte.

    Dem Sprecher zufolge wurden in der vergangenen Nacht von den Friedenstruppen kurze Schusswechsel zwischen der georgischen und der ossetischen Seite registriert.

    Früher war mitgeteilt worden, dass es mehr als 12 Verletzte beim Beschuss der südossetischen Hauptstadt Zchinwali von der georgischen Seite am Freitagabend gegeben habe. Der zweite Beschuss fand am frühen Samstagmorgen statt. Bisher gibt es keine Informationen über Opfer und Zerstörungen durch den zweiten Beschuss.

    Am Freitag hatte ein Sprecher des Staatlichen Informationsamtes der nicht anerkannten Republik Südossetien (völkerrechtlich im Staatsverband Georgiens) mitgeteilt, dass eine georgische Mörser-Einheit gezielt auf südliche Bezirke von Zchinwali schieße. "Beschossen wurden auch nördliche Bezirke. Die südossetische Seite musste das Feuer erwidern", hieß es.

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