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    Satan bringt Theos ins All

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    Eine Interkontinental-Rakete vom Typ RS-20 soll am 6. August den thailändischen Forschungssatellit Theos vom militärischen Startplatz im russischen Gebiet Orenburg ins All bringen.

    MOSKAU, 04. August (RIA Novosti). Eine Interkontinental-Rakete vom Typ RS-20 soll am 6. August den thailändischen Forschungssatellit Theos vom militärischen Startplatz im russischen Gebiet Orenburg ins All bringen.

    „Die Rakete hatte 25 Jahre lang zum Diensthabenden System gehört. 2005 wurde sie daraus herausgelöst und musste entsorgt werden. 2007 wurde aber anerkannt, dass sie als Trägerrakete für Satelliten dienen kann“, sagte ein Sprecher der russischen Raketentruppen am Montag gegenüber RIA Novosti.

    Der geplante Start entspreche sowohl dem Entsorgungsplan für ballistische Interkontinental-Raketen, als auch dem russisch-ukrainischen Dnjepr-Programm für Weltraumstarts. Im Zuge dieses Programms wurden bereits mehr als 30 europäische, asiatische und US-amerikanische Satelliten ins All gebracht, hieß es.

    Der 720 Kilo schwere Theos-Satellit war im Auftrag Thailands in Frankreich gebaut worden und ist für die Fernerkundung der Erde geeignet.

    Die im Dnjepr-Programm eingesetzten schweren Raketen RS-20 (Nato-Name: SS-18 Satan) gelten als stärkste Interkontinental-Raketen weltweit.

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