05:58 10 Dezember 2016
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    US-Schusswaffenarsenal in Kirgisien ausgehoben - US-Botschaft: "Alles legitim"

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    Die kirgisische Regierung war über den Waffenbestand, der von den örtlichen Behörden bei US-Bürgern beschlagnahmt worden ist, informiert.

    BISCHKEK, 05. August (RIA Novosti). Die kirgisische Regierung war über den Waffenbestand, der von den örtlichen Behörden bei US-Bürgern beschlagnahmt worden ist, informiert.

    Das erklärte ein Sprecher des Pressedienstes der US-Botschaft am Dienstag in einem RIA-Novosti-Interview.

    "Alle Ausrüstungen befanden sich mit Zustimmung der kirgisischen Behörden auf dem Territorium Kirgisiens", hieß es.

    Die US-Militärs, die für die Waffen zuständig waren, "waren auf Einladung der Regierung in der Republik eingetroffen und sollten Antiterrorübungen organisieren", fügte der Pressedienst der Botschaft hinzu.

    Die US-Diplomaten bewerten das Ereignis als "unangenehmen Vorfall" und äußern die Hoffnung, dass "die USA und Kirgisien ihre Bemühungen zur Vervollkommnung der Antiterror-Möglichkeiten Kirgisiens fortsetzen könnten".

    Der Pressedienst des im internationalen Flughafen von Bischkek gelegenen US-Stützpunkts verweigerte indes jede Stellungnahme. "Mit allen mit diesem Vorfall verbundenen Fragen befasst sich die US-Botschaft", teilte der Pressedienst des Stützpunkts gegenüber RIA Novosti mit.

    In einem von US-Bürgern angemieteten Haus in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek waren von den Behörden zahlreiche Maschinengewehre und -pistolen sowie Scharfschützengewehre sichergestellt worden.

    In einem Neubauhaus, das einem 66-jährigen Kirgisen gehört und derzeit von US-Amerikanern gemietet wird, "sechs Maschinengewehre mit Nachsichtvorrichtungen, 26 5,56-Maschinenpistolen, vier Scharfschützengewehre, sechs 9-mm-Beretta-Pistolen, eine Flinte und zwei Granatwerfer sichergestellt worden", teilte das kirgisische Innenministerium mit.

    Zum Zeitpunkt der Durchsuchung befanden sich "mehrere Mitarbeiter der US-Botschaft, die diplomatische Immunität genießen, sowie zehn Militärangehörige, die angeblich zu einem Training mit Angehörigen einer kirgisischen Sondereinheit eingetroffen waren, in dem Haus", hieß es.

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