15:47 16 Dezember 2017
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    Südossetien-Konflikt: Beweise für Ermordungen von russischen Friedenssoldaten gefunden

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    Russische Ermittler verfügen über Fakten, die den vorsätzlichen Mord an russischen Friedenssoldaten in Südossetien nach dem Überfall der georgischen Truppen auf die nicht anerkannten Republik am 8. August belegen.

    MOSKAU, 18. August (RIA Novosti). Russische Ermittler verfügen über Fakten, die den vorsätzlichen Mord an russischen Friedenssoldaten in Südossetien nach dem Überfall der georgischen Truppen auf die nicht anerkannten Republik am 8. August belegen.

    Das teilte Alexander Sorotschkin, Vizechef des Ermittlungskomitees bei der Staatsanwaltschaft und Leiter der militärischen Ermittlungsverwaltung, der Tageszeitung "Rossijskaja gaseta" mit.

    "So wurde bei der Obduktion der Leiche eines der russischen Militärangehörigen zwei Schusswunden ermittelt", hieß es. "Die eine davon, am Bein, war nicht tödlich. Bei der anderen handelt es sich aber um einen Genickschuss, der aus kurzer Entfernung gemacht wurde."

    Nach seinen Worten befassen sich gegenwärtig rund 80 Militärermittler und Kriminalisten aus ganz Russland mit den Ermittlungen in Südossetien. Ihnen stehen 20 mobile Labors zur Verfügung. Sie werden von einer Gruppe von Gerichtsmedizinern des Verteidigungsministeriums unterstützt.

    "Über 30 verletzte Friedenssoldaten, die aus Südossetien evakuiert wurden, sind bereits vernommen worden. Mehrere Dutzend Obduktionen wurden vorgenommen", fügte er hinzu.

    Zum Mord an den Friedenssoldaten hatte die militärische Ermittlungsverwaltung ein Strafverfahren eingeleitet.

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