10:29 11 Dezember 2017
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    Russlands Militär wirft Georgien Lügenmärchen um Truppenabzug vor

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    Nach Ansicht des Vize-Generalstabschefs der russischen Streitkräfte, Anatoli Nogowizyn, haben am Sonntag die Provokationen der georgischen Behörden in den Medien "alle Rekorde geschlagen".

    MOSKAU, 18. August (RIA Novosti). Nach Ansicht des Vize-Generalstabschefs der russischen Streitkräfte, Anatoli Nogowizyn, haben am Sonntag die Provokationen der georgischen Behörden in den Medien "alle Rekorde geschlagen".

    Am Sonntag wurde der für den heutigen Montag angesetzte Abzug der russischen Truppen aus Georgien verlautbart.

    "Seit dem Morgen wird mitgeteilt, dass 'russische Truppen in Abchasien einmarschiert sind', obwohl in Wirklichkeit Friedenskräfte das Wasserkraftwerk am Fluss Inguri unter Schutz genommen haben und dadurch die Stromversorgung Georgiens und Abchasiens sichergestellt haben.

    Danach beschuldigte der georgische Umweltminister Irakli Gwaladse die russischen Soldaten, Waldbrände im Gebiet um Borschomi gelegt zu haben, wodurch er das russische Verteidigungsministerium in ziemliches Erstaunen versetzte, das seine Hilfe beim Löschen der Brände vorschlug", sagte der General am Sonntag.

    Ihm zufolge hat der georgische Sicherheitsratssekretär Alexander Lomaja zudem die Aufmerksamkeit einiger Medien erregt, indem er verkündete, dass die "Russen die Ortschaften Chaschuri und Achalgori besetzt haben".

    "Die Pressesprecherin der georgischen Bahn, Iram Stepladse, erinnerte daran, dass Russen angeblich die Bahnbrücke auf der Strecke nach Tiflis gesprengt haben, was vollends dumm ist, da sogar die russische Luftwaffe bei den Angriffen auf Objekte der georgischen militärischen Infrastruktur nicht in diese Region kam, geschweige denn die Landstreitkräfte", betonte Nogowizyn.

    Ihm zufolge wurde die Brücke durch die Georgier in Mitleidenschaft gezogen, die in Panik eine Verteidigungslinie um Tiflis errichteten, das "niemand bedrohte".

    "Letztendlich erschienen Meldungen über russische Panzer in der Stadt Senaki (Westen Georgiens). Es versteht sich von selbst, dass das nicht der Fall war, da die russischen Truppen im Laufe des heutigen Tages überhaupt keine Handlungen für die Fortbewegung auf dem georgischen Territorium unternommen haben.

    Der Status quo wird beibehalten, unsere Einheiten handeln nach dem Plan und bereiten sich für die Zuweisung in diejenigen Abschnitte vor, die durch einen Beschluss der Gemischten Kontrollkommission im Jahr 1999 festgelegt wurden", sagte er.

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