22:21 15 November 2018
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    Russland richtet doch Militärstützpunkt in Südossetien ein

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    Russland und Südossetien werden am kommenden Dienstag einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit unterzeichnen, der die Einrichtung eines russischen Militärstützpunktes in der Kaukasus-Republik vorsieht.

    ZCHINWALI, 29. August (RIA Novosti). Russland und Südossetien werden am kommenden Dienstag einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit unterzeichnen, der die Einrichtung eines russischen Militärstützpunktes in der Kaukasus-Republik vorsieht.

    Das teilte der südossetische Parlamentschef Snaur Gassijew am Freitag in Zchinwali mit.

    Noch am Vortag hatte der russische Vizegeneralstabschef Anatoli Nogowizyn erklärt, der Generalstab habe vorerst nicht das Ziel, Militärstützpunkte in Abchasien und Südossetien einzurichten. "Wir haben eine solche Aufgabe nicht bekommen", sagte der General auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti. Für die Einrichtung von Basen sei eine rechtliche Grundlage notwendig. Beide Seiten müssten entsprechende Abkommen schließen.

    Russland hatte am vergangenen Dienstag die beiden von Georgien abtrünnigen Provinzen, Abchasien und Südossetien, als unabhängige Staaten anerkannt. Dieser Entscheidung war ein nächtlicher Überfall der georgischen Armee auf Südossetien vorausgegangen, der nach südossetischen Angaben 2100 Zivilisten das Leben kostete. Präsident Dmitri Medwedew beauftragte das Außenministerium, mit den beiden Regionen diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

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