01:31 26 April 2018
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    Russische Tu-160-Bomber verlassen Venezuela

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    Die beiden russischen Tu-160-Langstreckenbomber, die seit voriger Woche in Venezuela waren, haben am Donnerstag das südamerikanische Land verlassen.

    MOSKAU, 18. September (RIA Novosti). Die beiden russischen Tu-160-Langstreckenbomber, die seit voriger Woche in Venezuela waren, haben am Donnerstag das südamerikanische Land verlassen.

    Wie Luftwaffensprecher Wladimir Drik mitteilte, soll der Rückflug über den Nordatlantik und das Nordpolarmeer etwa 15 Stunden dauern. Am Freitag werden die Bomber auf ihrem Stützpunkt in Engels (Wolgagebiet Saratow) erwartet.

    Die Bomber (Nato-Code: Blackjack) waren am 10. September nach Patrouillen über neutralen Gewässern im Nordpolarmeer und im Atlantik auf Einladung von Präsident Hugo Chavez in Venezuela eingetroffen.

    Bei dem 13-stündigen Flug waren sie nahe Island und Norwegen von F16-Jägern der Nato begleitet worden.

    An Bord der beiden Maschinen, die jeweils zwölf Flügelraketen mit großer Reichweite tragen können, gibt es laut der russischen Luftwaffe keine Atomwaffen.

    Der Befehlshaber der Fernflieger, General Pawel Androssow, teilte mit, dass die Bomber auf dem Rückweg über dem Europäischen Nordmeer (Nordatlantik) eine Luftbetankung durchführen würden.

    Der russischen Luftwaffe stehen derzeit 16 strategische Bomber Tu-160 zur Verfügung.