00:04 22 Februar 2018
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    Russland: Geheimdienst-Veteranen kritisieren Erfahrungsverlust seit Sowjetzeit

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    MOSKAU, 21. November (RIA Novosti). Die Erfahrungen und Traditionen bei der Ausbildung der Angehörigen der russischen Spezialeinheiten müssen im 21. Jahrhundert beibehalten werden.

    Das sagte Valeri Kisseljow, Vorstandsvorsitzender der Moskauer Abteilung des Gesamtrussischen Fonds der Veteranen und Mitarbeiter der Spezialeinheiten und Geheimdienste "Wympel-Garant", am Freitag bei der Präsentation eines Buches über die Spezialeinheit des Komitees für Staatssicherheit (KGB) der UdSSR.

    "Die Vorbereitung in den ‚Wympel'-Abteilungen hat in der Sowjetzeit gewöhnlich mehr als fünf Jahre in Anspruch genommen. Die Ausbildung erfolgte in vielen Disziplinen. Man musste wenigstens zwei Hochschulabschlüsse haben, eine Fremdsprache, und zwar die Umgangssprache, gut beherrschen. Anfang der 1990-er Jahre konnte ‚Wympel' jegliche Aufgaben lösen", sagte Kisseljow.

    Ihm zufolge ist es notwendig, die Erfahrungen bei der Ausbildung der Mitarbeiter der "Wympel"-Gruppe aus der Sowjetzeit für die künftigen Generationen zu bewahren.

    Kisseljow wurde vom Ersten Stellvertreter des Kommandeurs der "Wympel"-Gruppe, Felix Makijewski, und dem Teilnehmer an der Erstürmung des Amins Palastes in Afghanistan, Sergej Golow, unterstützt.

    "Diese Menschen waren eine geistige Größe. Sie waren für die Erfüllung von Aufgaben nicht im Inland, sondern in erster Linie im Ausland ausgebildet worden", sagte Makijewski.

    Nach seinen Worten sind heute viele Traditionen von "Wympel" verloren gegangen.

    Die russischen Veteranen der Spezialeinheiten beteiligten sich am Freitag an der Präsentation des Buches von Wladimir Dawydow "Die Sondereinheit des KGB der UdSSR ‚Wympel'".