17:51 23 August 2017
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    Russland will Ermittlungen zum Kaukasus-Krieg in zwei Monaten abschließen

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    ST. PETERSBURG, 24. November (RIA Novosti). Die Untersuchungen zum Südossetien-Krieg werden voraussichtlich frühestens in zwei Monaten abgeschlossen, teilten russische Ermittler mit. Georgien soll ausländische Söldner und verbotene Kriegsmethoden angewendet haben.

    Es gehe jetzt darum, mögliche Anklagepunkte zu präzisieren, sagte Alexander Bastrykin, Chef des Untersuchungsausschusses bei der russischen Staatsanwaltschaft, am Montag in St. Petersburg.

    Die Anwendung schwerer Waffen seitens Georgiens habe zahlreiche Todesopfer unter den südossetischen Zivilisten und den russischen Friedenskräften gefordert: „Zweifelsohne geht es um ein schweres Verbrechers im Sinne des Völkerrechts, den Genozid am südossetischen Volk“.

    „Den Ermittlern liegen Beweise vor, dass Söldnergruppen aus den USA, Tschechien, der Türkei, Tschetschenien und der Ukraine auf georgischer Seite agiert haben“, so Bastrykin.

    Bei den ausländischen Söldnern habe es sich vor allem um Militärexperten gehandelt, die die Ausbildung georgischer Kräfte übernommen hätten, aber auch um Scharfschützen.

    Nach dem Ermittlungsabschluss werde das gesamte Beweismaterial der zuständigen Arbeitsgruppe des russischen Außenministeriums vorgelegt: „Ich glaube, dieses Material kann dann bei internationalen Verfahren verwendet werden“.

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