10:56 24 August 2017
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    EU plant vorerst keinen Abbau ihrer Friedenstruppe in Bosnien-Herzegowina

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    BRÜSSEL, 24. November (RIA Novosti). Die Europäische Union plant vorerst keine „Rekonfiguration“ (Reduzierung bis hin zum vollständigen Abzug) der eigenen Friedenstruppe in Bosnien-Herzegowina (EUFOR). Das sagte der Hohe EU-Vertreter für Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, am Montag in Brüssel.

    Nach seinen Angaben wird diese Frage „Mitte kommenden Jahres je nach der Situation“ in Bosnien-Herzegowina erörtert.

    Die EU hatte im Jahr 2004 insgesamt 7000 Soldaten zur Friedenserhaltung nach Bosnien-Herzegowina geschickt, die dort das Nato-Kontingent ablösten. Im Januar dieses Jahres hielten sich 4200 europäische Friedenssoldaten dort auf. Jetzt ist ihre Zahl auf 2100 zurückgegangen.

    Das EU-Vorsitzland Frankreich hat sich wiederholt für die Beendigung der europäischen Friedensmission in Bosnien-Herzegowina ausgesprochen - mit der Begründung, das Friedenskontingent habe seine Ziele erreicht.

    Wie der französische Verteidigungsminister Herve Morin am Rande eines informellen Treffens der Verteidigungsminister der 27 EU-Mitgliedsländer in Deauville sagte, hat sich die französische EU-Leitung „für einen progressiven Abzug der Mission und ihre Transformierung ausgesprochen“.

    Die nach der griechisch-antiken Göttin des Heilens, Althea, benannte Friedensoperation der EU in Bosnien-Herzegowina ist bislang die größte militärische Mission dieser regionalen Organisation.

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