21:23 20 August 2017
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    Abrüstung: Moskau setzt auf weitere START-Verhandlungen

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    Russland, die USA sowie Weißrussland, Kasachstan und die Ukraine werden ihre Verhandlungen über eine Verlängerung des Vertrages über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START) fortführen.

    MOSKAU, 24. November (RIA Novosti). Russland, die USA sowie Weißrussland, Kasachstan und die Ukraine werden ihre Verhandlungen über eine Verlängerung des Vertrages über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START) fortführen.

    Das teilte das russische Außenministerium am Montag mit.

    Am 17. November waren Unterhändler aus diesen Staaten bereits in Genf zusammengetroffen. Westliche Medien bezeichneten diese Verhandlungsrunde als ergebnislos. Das russische Außenministerium betonte hingegen, dass bei dem Treffen in Genf nicht unbedingt eine Verlängerung des Vertrags beschlossen werden musste. Das Moskauer Außenamt drückte die Hoffnung aus, dass ein neues Abkommen noch vor dem Ablauf des START-Vertrages im Dezember 2009 abgeschlossen würde.

    Der START-Vertrag zwischen der Sowjetunion und der USA war im Juli 1991 unterzeichnet worden und im Dezember 1994 in Kraft getreten. Der Vertrag ist bis 5. Dezember 2009 befristet und setzt die gleichen Grenzwerte für Atomsprengköpfe und Atomraketen in beiden Staaten fest. Demnach reduzierten Russland und die USA ihre Arsenale auf jeweils 6000 Sprengsätze. Der Vertrag läuft am 5. Dezember 2009 ab.

    Moskau setzt sich für die Unterzeichnung eines neuen Abkommens ein und bemüht sich seit 2005 um entsprechende Verhandlungen mit den USA. Auf Russland und die USA entfallen rund 90 Prozent der gesamten Atomwaffen der Welt.

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