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    Georgien erwartet von Nato-Treffen im Dezember grünes Licht für Beitritt

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    Vom bevorstehenden Treffen der Nato-Außenminister nächste Woche in Brüssel erwartet der georgische Staatsminister für die europäische und die euratlantische Integration, Georgi Baramidse, eine konkrete Einladung für sein Land zum Beitritt zum Nordatlantikpakt.

    TIFLIS, 27. November (RIA Novosti). Vom bevorstehenden Treffen der Nato-Außenminister nächste Woche in Brüssel erwartet der georgische Staatsminister für die europäische und die euratlantische Integration, Georgi Baramidse, eine konkrete Einladung für sein Land zum Beitritt zum Nordatlantikpakt.

    Wenn beim Treffen am 2. bis 3. Dezember keine Aufnahme Georgiens in den Aktionsplan für die Mitgliedschaft (MAP) beschlossen würde, solle die Nato einen "konkreten Mechanismus für eine reibungslose Integration" des Landes anbieten, sagte Baramidse am Mittwoch in Tiflis nach Angaben der Nachrichtenagentur Nowosti-Grusia.

    Nach seinen Worten müssen die Nato-Außenminister bei ihrem Treffen auf die Anträge Georgiens und der Ukraine, die beim Nato-Gipfel im April in Bukarest vorerst abgelehnt wurden, zurückkommen. Baramidse gestand, dass einige Staaten "skeptisch" seien. Dies sei auf "Probleme zurückzuführen, die mit Russland zusammenhängen".

    Baramidse forderte die Nato auf, eine solche Entscheidung zu treffen, die bei Russland "nicht den Eindruck erweckt, dass es die Einheit der Allianz zerstören und einen Sieg erringen kann".

    Georgiens stellvertretende Außenministerin, Nino Kalanadse, sagte ihrerseits, die Einbindung des Landes in den MAP-Plan sei "nicht von prinzipieller Bedeutung". Hauptsache, dass die Nato-Außenminister bei ihrem Treffen ein klares Signal gäben, dass Georgien Nato-Mitglied werde, sagte Kalanadse. "Egal, ob mit Hilfe des MAP oder eines anderen Planes."

    Am Mittwoch hatte US-Außenministerin Condoleezza Rice eingeräumt, dass Georgien und die Ukraine ausnahmsweise auf einem anderen Weg als durch den MAP-Plan in die Nato aufgenommen würden.

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