21:49 26 September 2017
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    Russisch-weißrussische Luftabwehr keine Antwort auf US-Raketenschild

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    Die jüngst besiegelte gemeinsame Luftabwehr Russlands und Weißrusslands ist nicht vom Kreml als Reaktion auf die US-Raketenabwehrpläne aufgedrängt worden, betonte der weißrussische Außenminister Sergej Martynow.

    MINSK, 09. Februar (RIA Novosti). Die jüngst besiegelte gemeinsame Luftabwehr Russlands und Weißrusslands ist nicht vom Kreml als Reaktion auf die US-Raketenabwehrpläne aufgedrängt worden, betonte der weißrussische Außenminister Sergej Martynow.

    Die gemeinsame Luftabwehr sei vor Jahren beschlossen, als die US-Regierung noch keine Pläne für ihr Raketenschild in Osteuropa gehabt habe, sagte Martynow am Montag im weißrussischen Fernsehen.

    Vor diesem Hintergrund bringe das in Moskau unterzeichnete Abkommen weder militärisch noch politisch etwas Neues. „Deshalb ist das keineswegs eine Antwort auf die US-Aktivitäten“, hieß es.

    Der Kreml habe diese Entscheidung Weißrussland nicht aufgedrängt. „Das Abkommen über die Aufstellung einer gemeinsamen Luftabwehr ist nur eine rechtliche Feststellung der seit Jahren bestehenden Sachverhalte“, betonte Martynow.

    Das entsprechende Abkommen war am Dienstag in Gegenwart der Staatschefs der beiden Länder, Dmitri Medwedew und Alexander Lukaschenko, unterzeichnet worden. Wie der russische Luftwaffenchef Alexander Selin zuvor mitgeteilt hatte, sollen der gemeinsamen Luftabwehr fünf Luftwaffen-, zehn Flugabwehr- und fünf Radareinheiten sowie eine Einheit für radioelektronische Kampfführung angehören.

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