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    Russlands Waffenexport: Neuer Rekord dank Kampfjets - "Wedomosti"

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    MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Dank den Großverträgen bei den Flugzeuglieferungen hat Russland beim Waffenexport im vorigen Jahr einen weiteren Rekord aufstellen können, schreibt die Zeitung "Wedomosti" am Montag.

    Der Gesamtexport russischer Waffen bezifferte sich im vergangenen Jahr auf acht Milliarden Dollar, hieß es aus einem Regierungsamt, das mit der militärtechnischen Zusammenarbeit zu tun hat. Ein Mitarbeiter des russischen Mischkonzerns Rostechnologii bestätigte diese Angabe.

    Dabei entfielen 6,725 Milliarden Dollar auf den staatlichen Waffenexporteur Rosoboronexport, wie der Gesprächspartner sagte. Der Rest seien Ersatzteile oder Waffen, über deren Lieferung Verträge geschlossen worden seien, bevor Rosoboronexport im Jahr 2007 das Monopol auf den Export von Waffensystemen erhalten habe.

    Die Rede ist von der Lieferung von Panzerabwehrraketen und Fla-Komplexen des Konstruktionsbüros für Gerätebau (Tula), den BrahMos-Raketen für Indien, die in einem Joint Venture unter Beteiligung der Forschungs- und Produktionsvereinigung für Maschinenbau in Reutowo entwickelt wurden, und anderen Systemen.

    Das sei ein erneuter Rekord bei den Lieferungen russischer Waffen, sagte Konstantin Makijenko, Experte des Zentrums für Strategien- und Technologien-Analysen (Moskau).

    Laut Angaben der russischen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit beliefen sich die Lieferungen 2007 auf 7,4 Milliarden Dollar (davon entfielen 6,1 Milliarden auf Rosoboronexport) und 2006 auf 6,46 Milliarden Dollar (davon 5,3 Milliarden Dollar über Rosoboronexport).

    Der große Umfang der Waffenlieferungen konnte vor allem dank den Großverträgen über die Lieferung von Su-30-Jägern beibehalten werden. Im vergangenen Jahr seien beinahe 40 Flugzeuge dieses Typs geliefert worden, sagte ein Manager aus der Flugzeugbauindustrie.

    Dabei gingen acht bis zehn Su-30MKA-Maschinen an Algerien, sechs Su-30MKM an Malaysia, bis zu 16 Su-30MKI samt Bewaffnungssätzen für die Lizenzproduktion nach Indien, acht Su-30MK2V an Venezuela und zwei Su-30MK2 an Indonesien

    Zusammen mit den Waffen mache der Wert dieser Lieferungen bis zu 30 Prozent des Gesamtexports aus, betonte eine Quelle aus der Flugzeugindustrie.

    Ende Januar wurde ein weiterer Großvertrag zwischen Rosoboronexport und China perfekt gemacht. Vorgesehen ist die Lieferung von 122 Triebwerken für den chinesischen J-10-Jäger. Wie ein Mitarbeiter eines russischen Flugzeugbauwerks mitteilt, wird der Vertrag rund 500 Millionen Dollar Gewinn einbringen.

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