04:34 25 September 2017
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    Russische Kriegsmarine kämpft gegen Gerüchte über Schäden bei Afrika-Einsatz

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    Einen Tag nach der Heimkehr des russischen Kriegsschiffes „Neustraschimy“ von seinem Einsatz gegen die somalischen Piraten ist die Marine erneut gezwungen, Gerüchte über Schäden und Krankheiten an Bord zu dementieren.

    MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Einen Tag nach der Heimkehr des russischen Kriegsschiffes „Neustraschimy“ von seinem Einsatz gegen die somalischen Piraten ist die Marine erneut gezwungen, Gerüchte über Schäden und Krankheiten an Bord zu dementieren.

    „Bei den Berichten über angebliche technische Defekte und Skorbut-Erkrankungen unter der Besatzung handelt es sich um grobe und zynische Unterstellungen, die sowohl die Mariner als auch deren Familien beleidigen“, sagte Marinesprecher Igor Dygalo am Montag zu RIA Novosti.

    Noch während der Heimfahrt der „Neustraschimy“ war das Marinekommando gezwungen gewesen, Gerüchte zu kommentieren, das Schiff habe das Gebiet am Horn von Afrika wegen technischer Probleme vorzeitig verlassen.

    „Das Militärgerät und die Waffen sind intakt“, sagte Dygalo am 23. Januar zu RIA Novosti.

    Die Medienberichte zielten laut Dygalo darauf ab, die Verdienste der „Neustraschimy“ während ihres Einsatzes gegen die somalischen Piraten zu schmälern.

    Die „Neustraschimy“ hatte einige Wochen lang die Schifffahrt vor Somalias Küste gesichert und war dann vom großen U-Boot-Jagdschiff „Admiral Winogradow“ abgelöst worden. Am 8. Februar ist sie im russischen Ostseehafen Baltijsk eingetroffen.