15:34 22 September 2017
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    Beunruhigung in Südossetien über Verstärkung georgischer Truppen im Grenzgebiet

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    Einwohner des südossetischen Dorfes Grom an der Grenze zu Georgien haben ihre Beunruhigung über die wachsende militärische Präsenz Georgiens am Rande ihres Dorfes geäußert.

    MOSKAU, 07. März (RIA Novosti). Einwohner des südossetischen Dorfes Grom an der Grenze zu Georgien haben ihre Beunruhigung über die wachsende militärische Präsenz Georgiens am Rande ihres Dorfes geäußert.

    Wie Dawid Sanakojew, Menschenrechtsbeaufragter des Präsidenten Südossetiens, am Sonnabend mitteilte, waren im Laufe des vergangenen Tages mindestens 20 gepanzerte Kampffahrzeuge und rund 50 bewaffnete Personen im georgischen Dorf Adswi an der Grenze zu Südossetien eingetroffen.

    „Da diese Konzentration der georgischen Streitkräfte eine unmittelbare Bedrohung für Leben und Sicherheit der dortigen Einwohner darstellen kann, hielt ich es für notwendig, die EU-Beobachtermission in Georgien darüber in Kenntnis zu setzen", hieß es.

    Derzeit erwarte die ossetische Seite „von den europäischen Beobachtern konkrete Schritte, weil sie gemäß ihrem Mandat eine Nichtwiederaufnahme von Kampfhandlungen gegen Südossetien durch Georgien garantieren sollen".

    Nach dem georgisch-südossetischen Konflikt Anfang August hatte Russland die Unabhängigkeit der bisherigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien anerkannt. Darauf brach Tiflis die diplomatischen Beziehungen mit Moskau ab. -0-

    AI/

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