05:13 18 Juli 2018
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    US-Militär darf doch bleiben - Kirgisiens Außenminister begründet Kehrtwende

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    Kirgisien knüpft den Charakter des US-Gütertransports durchs eigene Land an die Ziele der Antiterroroperation in Afghanistan.

    BISCHKEK, 25. Juni (RIA Novosti). Kirgisien knüpft den Charakter des US-Gütertransports durchs eigene Land an die Ziele der Antiterroroperation in Afghanistan.

    Das betonte Kirgisiens Außenminister Kadyrbek Sarbajew am Donnerstag bei der Erörterung des Abkommens über die neue US-Nachschubbasis nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.

    Danach gefragt, ob auch Militärgüter über die US-Basis befördert werden, sagte der Minister: „Das Hauptziel des Abkommens besteht darin, einen gemeinsamen Antiterrorkampf zu führen und andere Formen des Zusammenwirkens zur Unterstützung der Regierung Afghanistans bei der Gewährleistung der Sicherheit umzusetzen. Die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet wird recht umfangreich sein.“

    Gemäß dem kirgisisch-amerikanischen Abkommen dürfen US-Militärflugzeuge auf der Nachschubbasis nicht kontrolliert werden. Zuvor habe die kirgisische Seite einige Partnerländer in der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) darüber informiert, fügte Sarbajew hinzu. „Auch mit Russland wurden Konsultationen geführt“, teilte er mit.

    Kirgisiens Parlament hatte am Donnerstag ein Regierungsabkommen für die Bildung eines US-Transitsstützpunkts zur Truppenversorgung in Afghanistan gestimmt.

    Nach der Kündigung des Abkommens mit den USA und elf Staaten der Antiterror-Koalition im Frühjahr sollte der Versorgungsstützpunkt bis zum 18. August geräumt werden. Experten hatten vermutet, dass Kirgisien die US-Militärbasis schließen wollte, nachdem es von Russland große Finanzhilfen versprochen bekam.

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