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    Abrüstung: Russischer Experte besorgt über US-Flügelraketen und Laserkanonen

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    Die von Russland und den USA angekündigte drastische Abrüstung der Atomwaffenarsenale betrachtet der russische Militärexperte Leonid Iwaschow als „potentiell gefährlichen Kompromiss“.

    MOSKAU, 07. Juli (RIA Novosti). Die von Russland und den USA angekündigte drastische Abrüstung der Atomwaffenarsenale betrachtet der russische Militärexperte Leonid Iwaschow als „potentiell gefährlichen Kompromiss“.

    Die von den Präsidenten Dmitri Medwedew und Barack Obama bei ihrem jüngsten Treffen in Moskau erklärte Absicht, die Zahl der Gefechtsköpfe auf 1500 bis 1675 und deren Träger auf 500 bis 1100 zu reduzieren, sei für Russland die unterste Grenze, sagte General Iwaschow am Dienstag zu RIA Novosti.

    Fotostrecke über Russlands strategische Raketen

    Bei einer weiteren Reduzierung verliere Russland an seiner Fähigkeit zur nuklearen Abschreckung. Russland sei dann nicht mehr in der Lage, jede Raketenabwehr zu überwinden. Vor diesem Hintergrund seien die vorläufigen Vereinbarungen ein „potentiell gefährlicher Kompromiss“.

    Der weitere Verhandlungsprozess sollte laut Iwaschow künftig nicht nur Raketenabwehrmittel, sondern auch etwa Flügelraketen von großer Reichweite betreffen: „Die Amerikaner könnten sich zwar ihren Raketenschild in Europa auf Eis legen, man darf sich damit jedoch nicht begnügen. Das ist nur ein Element. Darüber hinaus gibt es aber noch Boeings mit Laserkanonen und U-Boote der Ohio-Klasse mit Flügelraketen“.

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