11:05 14 Dezember 2017
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    Erneut Bulawa-Test fehlgeschlagen: Rakete vernichtet sich selbst - MEHR

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    MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti). Wieder ist ein Teststart der neuen russischen Interkontinentalrakete gescheitert. Das ist bereits die sechste Panne mit der Bulawa (s. Infographik).

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurde die Rakete am gestrigen Mittwoch vom Atom-U-Boot „Dmitri Donskoj“ im Weißen Meer abgefeuert. Wegen dem Ausfallen der ersten Stufe wurde das Selbstvernichtungsprogramm ausgelöst. Eine Kommission soll die Ursache des Fehlstarts klären.

    Bei Bulawa (NATO-Code: SS-NX-30) handelt es sich um eine seegestützte 36,8 Tonnen schwere Dreistufen-Feststoffrakete, die mit sechs bis zehn individuell lenkbaren Hyperschall-Gefechtsköpfen mit einer Sprengkraft von je 100 bis 150 Kilotonnen bestückt werden kann und eine Reichweite von bis zu 8000 Kilometern hat.

    Mit dieser Rakete sollen die neuen U-Boote "Dmitri Donskoj", "Juri Dolgoruki" (s. Fotostrecke), "Alexander Newski" und "Wladimir Monomach" ausgerüstet werden. Zuvor hat es bereits zehn Teststarts der Bulawa gegeben, jeder zweite davon schlug fehl. Nach dem gescheiterten Testflug am 23. Dezember 2008 wurden die Tests ausgesetzt (s. Chronik der Teststarts).

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