18:41 22 August 2017
SNA Radio
    Militär

    Russlands Schwarzmeerflotte ändert Verlegungsmodus von Militärtechnik

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 4 0 0

    Das Procedere der Verlegung von Waffen und Militärtechnik der Schwarzmeerflotte innerhalb von Sewastopol soll geändert werden.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Das Procedere der Verlegung von Waffen und Militärtechnik der Schwarzmeerflotte innerhalb von Sewastopol soll geändert werden. Das erfuhr RIA Novosti am Donnerstag inoffiziell aus dem russischen Verteidigungsministerium.

    In Sewastopol war am Mittwoch bereits zum zweiten Mal ein mit Munition beladener Lkw-Konvoi der russischen Schwarzmeerflotte von der ukrainischen Verkehrspolizei angehalten worden. Der erste solche Zwischenfall hatte sich am 8. Juli ereignet.

    „Die Anordnung zum Transport von Waffen und Militärtechnik im Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte, Sewastopol, wird demnächst voraussichtlich geändert. Die Arbeit dazu ist bereits im Gange“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Ihm zufolge solle der neue Modus jegliche Gefahr für die Bevölkerung und die Wohnhäuser bei planmäßiger Verlegung von Militärtechnik und Munition ausschließen. „Die ukrainische Seite wird über die Änderung der bisherigen Transportpraxis unbedingt informiert.“

    Wie ein Sprecher des Stabs der Schwarzmeerflotte zuvor zu RIA Novosti gesagt hatte, seien die Zwischenfälle am 8. und am 22. Juli durch elementare Verstöße gegen die Verkehrsregeln verursacht worden. Die ukrainische Verkehrspolizei war entgegen den Vorschriften nicht über den Transport von Großgütern benachrichtigt worden.

    Der Sprecher merkte zugleich an, dass es keinerlei Verstöße gegen die Abkommen über den Aufenthalt der Schwarzmeerflotte in Sewastopol gegeben habe. Die Grundsatzabkommen über die Flottenstationierung und die Verkehrsverstöße stünden in keinem Zusammenhang miteinander, ergänzte er.

    Die russische Schwarzmeerflotte ist entsprechend einem ukrainisch-russischen Abkommen aus dem Jahr 1997 in Sewastopol stationiert. Das Abkommen ist auf 20 Jahre befristet und kann verlängert werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren