14:07 23 August 2017
SNA Radio
    Militär

    Kampfjetabsturz in China: Pilotenfehler vermutet

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 7 0 0

    Nach dem Absturz eines chinesischen Jagdbombers am vergangenen Sonntag vermutet das russische Militär einen Fehler des Piloten als Ursache.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Nach dem Absturz eines chinesischen Jagdbombers am vergangenen Sonntag vermutet das russische Militär einen Fehler des Piloten als Ursache.

    Der Kampfjet war am vergangenen Sonntag bei einem gemeinsamen Training mit der russischen Luftwaffe in der chinesischen nordöstlichen Provinz Jilin nahe des Übungsplatzes Taonan kurz vor Beginn des gemeinsamen Manövers "Friedensmission-2009" abgestürzt. Beide Piloten kamen dabei ums Leben.

    Die Besatzung habe offenbar einen Fehler bei der Flugzeugführung begangen, sagte ein ranghoher Sprecher im russischen Verteidigungsministerium. Bei einem Ausweichmanöver sei die Flugfigur "Fassrolle" unkoordiniert ausgeführt worden.

    Dabei berief sich der Sprecher auf Vermutungen der russischen Piloten, die am gemeinsamen Manöver in China teilnehmen. Das Flugzeug sei in 700 bis 800 Meter Höhe ins Trudeln geraten, auf den Boden gestürzt und explodiert. Nach dem Unfall habe man bei dem gemeinsamen Manöver auf die Fassrolle verzichtet.

    Die Anti-Terror-Übung "Friedensmission 2009" hatte am 22. Juli begonnen und wird am 26. Juli zu Ende gehen. Dabei sollen insgesamt fast 3000 Soldaten, 300 Panzer und Kampffahrzeuge sowie über 40 Kampfjets und Hubschraubern von beiden Seiten zum Einsatz kommen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren