11:59 17 August 2017
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    Kadyrow setzt Ex-Warlords gegen Terroristen ein

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    Während der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow auf Erfahrungen ehemaliger Warlords im Anti-Terror-Kampf zurückgreifen will, ist eine Extremisten-Gruppe in Dagestan in eine tödliche Falle geraten.

    GROSNY/MACHATSCHKALA, 28. Juli (RIA Novosti). Während der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow auf Erfahrungen ehemaliger Warlords im Anti-Terror-Kampf zurückgreifen will, ist eine Extremisten-Gruppe in Dagestan in eine tödliche Falle geraten.

    Wie Kadyrows Pressedienst am Dienstag berichtete, war der Präsident am Vortag mit dem ehemaligen Verteidigungsminister des tschetschenischen Separatisten-Regierung, Magomed Chambijew, und dem einstigen Warlord Schaa Turlajew zusammengetroffen. Chambijew ist heute Abgeordneter des tschetschenischen Parlaments, Turlajew agiert als Kadyrows Berater.

    „Wir brauchen Eure Kenntnisse und Erfahrungen bei den Kämpfen in den Bergen… Unsere Jungs sind heute in den Gebieten, die Ihr gut kennt, gegen Terroristen im Einsatz. Dort sind jetzt Banditen mit arabischen Söldnern an der Spitze aktiv, sie überfallen tschetschenische Polizisten“, so Kadyrow.

    „Für Kämpfer illegaler bewaffneter Gruppen gibt es keine Amnestie mehr. Wer nun zum friedlichen Leben zurückkehren will, soll vor Gericht erscheinen“, betonte der tschetschenische Präsident.

    In der benachbarten Teilrepublik Dagestan hat der Inlandgeheimdienst FSB unterdessen einen erfolgreichen Spezialeinsatz gegen Extremisten gemeldet. Wie ein FSB-Sprecher zu RIA Novosti sagte, wurden acht mutmaßliche Terroristen in der Nacht zum Dienstag in einer Waldgegend zwischen der republikanischen Hauptstadt Machatschkala und der Ortschaft Talgi getötet.

    „Gegen drei Uhr nachts ist eine Gruppe von Extremisten in einen Hinterhalt geraten. Sie wollten sich nicht ergeben und eröffneten das Feuer. Bei dem Feuergefecht wurden sie alle getötet. Unter den Einsatzkräften gab es keine Verletzten“, hieß es.

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