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    Moskau befürchtet Gefechte wegen georgischer Seeblockade

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    Russland hat Georgien vorgeworfen, Abchasiens Küste zu blockieren und „bewaffnete Vorfälle“ zu provozieren.

    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti). Russland hat Georgien vorgeworfen, Abchasiens Küste zu blockieren und „bewaffnete Vorfälle“ zu provozieren.

    Die georgische Marine verstoße gegen die Seerechtskonvention, indem sie ausländischen Frachtern die Weiterfahrt nach Abchasien verweigere, betonte Andrej Nesterenko, Sprecher des russischen Außenministeriums, am Donnerstagnachmittag. Es gehe um eine versuchte Seeblockade der abchasischen Küste.

    Diese Vorgehensweise der georgischen Führung könne auf „militärpolitische Spannungen in der Region und ernsthafte bewaffnete Vorfälle“ hinauslaufen.

    „Nach ihrer Aggression gegen Südossetien im August 2008 hat die georgische Führung auf ihre militaristischen Pläne nicht verzichtet und rechnet nach wie vor mit einer Gewaltlösung der Territorialfragen… Diese kurzsichtige und gefährliche Haltung ist zu bedauern. Für all die unvoraussagbaren Konsequenzen in dieser Hinsicht wird die georgische Seite völlig verantwortlich sein“, hieß es.

    Am Mittwoch hatte Abchasiens Präsident Sergej Bagapsch Georgien „Piraterie“ vorgeworfen und gedroht, georgische Schiffe beim Eindringen in die abchasischen Gewässer unter Beschuss yu nehmen. Abchasien sei dazu fähig, ohne auf Russlands Hilfe zurückzugreifen.

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