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    Kalaschnikow weiterhin Exporthit - Aufträge immer spezifischer

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    Am 90. Geburtstag des Waffenkonstrukteurs Michail Kalaschnikow stellt der russische Exporteur Rosoboronexport rege Nachfrage nach dessen Maschinenpistolen weltweit fest und lobt die Qualitäten des Exportschlagers aller Zeiten.

    MOSKAU, 10. November (RIA Novosti). Am 90. Geburtstag des Waffenkonstrukteurs Michail Kalaschnikow stellt der russische Exporteur Rosoboronexport rege Nachfrage nach dessen Maschinenpistolen weltweit fest und lobt die Qualitäten des Exportschlagers aller Zeiten.

    Zehn lateinamerikanische und Nahost-Länder hätten Russland seit einigen Jahren um Werke zur Herstellung der Kalaschnikow gebeten. Es gehe entweder darum, komplett neue Produktionen dort aufzubauen, oder um die Umstellung bestehender Betriebe auf eine lizenzierte Kalaschnikow-Herstellung, sagte Rosoboronexport-Vize Igor Sewastjanow am Dienstag der Agentur RIA Novosti.

    Russland erhalte auch ziemlich spezifische Aufträge für die Lieferung seiner Maschinenpistolen. Ein Auftraggeber habe beispielsweise 500.000 Kalaschnikows bestellt, die zu kurzen Feuerstößen aus drei Patronen fähig seien. Man habe somit Patronen sparen wollen: Wenn ein junger Soldat den Abzug drücke, könne er die ganze Ladung auf einmal verschießen. Russland habe den Auftrag erfüllt: Es sei den Konstrukteuren gelungen, den Schießmodus einer klassischen Kalaschnikow entsprechend zu ändern.

    Diese Modifikation sei möglich gewesen, weil die ursprüngliche Version der Maschinenpistole sehr einfach und sicher sei, betonte Sewastjanow und gratulierte Konstrukteur Michail Kalaschnikow zum Jubiläum. Kalaschnikow wurde am 10. November 90. „Er hat einen unschätzbaren Beitrag zur weltweiten Vermarktung russischer Handfeuerwaffen geleistet“, so Sewastjanow.

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