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    Russischer Geheimdienst erwartet US-Raketenlieferung an Georgien - Presse

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    Laut Angaben anonymer Quellen in den russischen Geheimdiensten wollen die USA Georgien eine Waffenpartie liefern, berichten russische Zeitungen am Dienstag.

    MOSKAU, 10. November (RIA Novosti). Laut Angaben anonymer Quellen in den russischen Geheimdiensten wollen die USA Georgien eine Waffenpartie liefern, berichten russische Zeitungen am Dienstag.

    Zu den Waffen gehören das Luftabwehrraketensystem Patriot-3 sowie tragbare Luftabwehrraketen Stinger. Der Gesamtwert der Lieferungen kann 100 Millionen Dollar erreichen.

    Russische Militärexperten haben wiederholt darauf verwiesen, dass Georgien nach Möglichkeiten suche, die Luftverteidigung und die Panzerabwehr zu festigen, die sich beim Konflikt mit Russland vom August des Vorjahres als recht verwundbar erwiesen.

    Nach Ansicht von Felix Stanewski, Experte des Moskauer Instituts der GUS-Staaten und ehemaliger Botschafter Russlands in Georgien, brauche Tilfis die Rüstung, um die Konflikte um Abchasien und Südossetien gewaltsam zu lösen.

    "Die georgische Führung hält seit 1992 an diesem Kurs fest und sieht keinen anderen Weg zur Lösung des Problems", sagte ein Experte der Tageszeitung "RBC Daily".

    Nicht ganz klar ist allerdings, wie die Lieferungen konkret organisiert werden könnten. Laut Informationen einer Quelle solle die Firma Barrington Alliance Inc. mit Sitz in Chicago die Waffen liefern. Doch ist es nicht gelungen, Angaben über die Registrierung einer Firma mit diesem Namen in den USA zu finden.

    Im Pressedienst des georgischen Verteidigungsministeriums wurde erklärt, die Nachricht über einen möglichen Verkauf von Raketensystemen sei "Lüge und Desinformation".

    Russische Militärexperten bezweifeln die Mitteilungen über die mögliche Abmachung und betonen, dass die Patriot-Raketen ohne Billigung des US-Kongresses nicht an andere Staaten verkauft werden dürften.

    Zugleich teilten Vertreter der russischen Militäraufklärung etwas früher mit, dass Georgien Waffen in Drittländern, darunter in Israel und der Ukraine, erwerbe. Zuvor sagte der Chef der Hauptverwaltung Aufklärung, Alexander Schljachturow, die ukrainische Seite liefere Panzer und Luftverteidigungsmittel an Georgien.

    Dieses Mal sei, wie ein Sprecher des russischen Generalstabs hervorhob, schon unbestreitbar festgestellt worden, dass "geplant ist, die Waffenpartie nicht unter Vermittlung der amerikanischen Regierung, sondern mit Wissen und Willen der Landesführung zu entsenden".

    Gestern sagte der Vertreter des russischen Generalstabs der Zeitung "Komsomolkskaja Prawda": "Wir werden uns gezwungen sehen, unsere Gruppierung im Nordkaukasus dementsprechend aufzubauen. Wenn jemand laut krakeelt, Russland stocke seine Truppen im Kaukasus auf, so sollte er sich an die USA wenden, um eine Erläuterung der Gründe zu bekommen."

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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