00:26 23 Oktober 2018
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    Russland und GUS-Länder wollen gemeinsam gegen Menschenhandel kämpfen

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    Das russische Innenministerium bereitet sich auf die Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Menschenhandel mit den Polizeibehörden der GUS-Mitgliedsländer vor.

    MOSKAU, 10. November (RIA Novosti). Das russische Innenministerium bereitet sich auf die Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Menschenhandel mit den Polizeibehörden der GUS-Mitgliedsländer vor.

    Darum geht es in einem am Dienstag in der Zeitung „Rossijskaja gaseta“ veröffentlichten Beitrag des russischen Innenministers, Armeegeneral Raschid Nurgalijew.

    „Das Abkommen wird die Hauptformen und Mechanismen für das Zusammenwirken der Seiten bei der Vorbeugung, der Ermittlung, der Unterbindung und der Aufdeckung von Verbrechen, die mit dem Menschenhandel zusammenhängen, detailliert reglementieren“, sagte der Minister.

    Ihm zufolge werden auch Abkommen über die Zusammenarbeit des russischen Innenministeriums mit den zuständigen Behörden von Kroatien, Serbien, Laos, Namibia, Zimbabwe und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Unterzeichnung vorbereitet.

    Außerdem sollen Vertreter des russischen Innenministeriums im November in Moskau mit ihren deutschen Kollegen die neueste Methodik des Kampfes gegen hochtechnologische Verbrechen erörtern. Dieses Thema soll auch in die Tagesordnung der bevorstehenden Verhandlungen mit FBI-Direktor Robert Mueller aufgenommen werden.

    Nurgalijew verwies auch darauf, dass das Ministerium die Durchführung gemeinsamer Operationen der Rechtsschutzbehörden der Ostseeländer zur Unterbindung der realen Bedrohungen der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität anstrebe.

    Dem Minister zufolge hat sein Amt insgesamt mehr als 70 Abkommen über die Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden anderer Staaten, darunter Italiens, Frankreichs, Norwegens, Schwedens, Ägyptens und Indiens, geschlossen.

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