21:41 21 August 2017
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    Trotz Pannenserie: Russlands Verteidigungsministerium hält an Bulawa-Rakete fest

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    Bulawa: Chronik der Teststarts (115)
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    Ungeachtet zahlreicher Fehlstarts will das russische Verteidigungsministerium auf die neue Interkontinentalrakete Bulawa nicht verzichten.

    MOSKAU, 23. Dezember (RIA Novosti). Ungeachtet zahlreicher Fehlstarts will das russische Verteidigungsministerium auf die neue Interkontinentalrakete Bulawa nicht verzichten.

    Das teilte Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow in einem Interview für die Regierungszeitung „Rossijskaja gaseta“ mit, die in der Donnerstag-Ausgabe veröffentlicht wird.

    „Wir werden auf keinen Fall auf Bulawa verzichten. Ich denke, dass die Rakete allen Schwierigkeiten zum Trotz künftig fliegen wird“, sagte Serdjukow. Für die bisherigen Fehlstarts habe es eine Reihe von Ursachen gegeben, die leider nicht schnell bereinigt werden könnten, sagte der Minister.

    Bei Bulawa (NATO-Code: SS-NX-30)  handelt es sich um eine U-Boot-gestützte 36,8 Tonnen schwere Dreistufen-Feststoffrakete, die mit sechs bis zehn individuell lenkbaren Überschall-Gefechtsköpfen bestückt werden kann und eine Reichweite von bis zu 8000 Kilometern hat.

    Mit dieser Rakete sollen die neuen U-Boote "Dmitri Donskoj", "Juri Dolgoruki","Alexander Newski" und "Wladimir Monomach" ausgerüstet werden. Bislang hat es elf Teststarts der „Bulawa" gegeben, sechs davon schlugen fehl. Beim jüngsten Test am 9. Dezember hatte die dritte Stufe der Rakete versagt. Bulawa-Gegner plädieren für einen Verzicht auf das Projekt.

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