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    Sieben Rebellen im Nordwesten Pakistans durch US-Drohnen getötet

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    US-Drohnen haben am Mittwoch im Nordwesten Pakistans, nahe der Grenze zu Afghanistan, sieben Rebellen getötet.

    MOSKAU, 17. März (RIA Novosti). US-Drohnen haben am Mittwoch im Nordwesten Pakistans, nahe der Grenze zu Afghanistan, sieben Rebellen getötet.

    Das teilte die Nachrichtenagentur France-Presse unter Hinweis auf pakistanische Sicherheitskräfte mit.

    Es wurden insgesamt zwei Luftangriffe auf Rebellen unternommen. Die erste US-Drohne feuerte fünf Raketen gegen Kraftfahrzeuge ab, die die Rebellen im Dorf Hamzoni (Gebiet Nord-Waziristan) benutzten. Im Ergebnis kamen fünf Rebellen ums Leben.

    Der zweite Schlag wurde ungefähr eine Stunde später gegen das pakistanische Dorf Myzer Madhakhel geführt.

    "Zwei Raketen trafen einen zweisitzigen Kleinlieferwagen, in dem sich Rebellen befanden. Mindestens zwei Insassen kamen ums Leben.

    Die pakistanische Seite teilte auch mit, dass einige Rebellen durch den Beschuss verletzt wurden.

    Die US-Drohnen unternehmen regelmäßig Raketenangriffe auf Gebiete, die an Afghanistan angrenzen. Diese Angriffe lösten eine starke Empörung der Pakistani aus. Islamabad äußerte mehrmals seine Unzufriedenheit mit solchen Angriffen, denn bei den Luftangriffen kommen auch friedliche Einwohner ums Leben.

    Washington setzt die Angriffe jedoch fort und begründe es mit der Bekämpfung von Rebellen aus der Taliban-Bewegung, die im Gebirge Pakistans, nahe der Grenze zu Afghanistan, Zuflucht gefunden hätten.

    Seit Anfang 2009 hatten die Drohnen über 70 Mal die nordwestliche Gebiete Pakistans mit Raketen beschossen. Nach unterschiedlichen Schätzungen wurden dabei bis zu 600 Rebellen, unter ihnen einige einflussreiche Führer der Taliban-Bewegung, getötet.

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