10:24 25 November 2017
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    Aufnahme von Bulawa in Bewaffnung entscheidet sich im Sommer - Marine

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    Die in diesem Sommer bevorstehenden Tests der ballistischen seegestützten Rakete Bulawa werden für ihre Aufnahme in die Bewaffnung ausschlaggebend sein.

    MOSKAU, 20. März (RIA Novosti). Die in diesem Sommer bevorstehenden Tests der ballistischen seegestützten Rakete Bulawa werden für ihre Aufnahme in die Bewaffnung ausschlaggebend sein.

    Das sagte Vizeadmiral Oleg Burzew, erster Stellvertreter des Chefs des Hauptstabes der russischen Flotte, im Radiosender Echo Moskwy am Samstag.

    Ende Juni solle das Atom-U-Boot Dmitri Donskoj zwei Bulawa-Raketen abfeuern, teilte der ranghohe Marinevertreter RIA Novosti mit. Anschließend seien zwei Teststarts vom neusten U-Boot der vierten Generation Juri Dolgoruki geplant. Falls die Tests erfolgreich ausfallen, werde die Juri Dolgoruki, ausgestattet mit Bulawa-Raketen, noch in diesem Jahr den Dienst antreten.

    Bislang waren sieben der insgesamt zwölf Bulawa-Teststarts gescheitert. Beim jüngsten Test am 9. Dezember hatte die dritte Stufe der Rakete versagt. Bulawa-Gegner plädieren für einen Verzicht auf das Projekt.

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    Bei Bulawa (NATO-Code: SS-NX-30) handelt es sich um eine U-Boot-gestützte 36,8 Tonnen schwere Dreistufen-Feststoffrakete, die mit sechs bis zehn individuell lenkbaren Überschall-Gefechtsköpfen von jeweils 150 Kilotonnen bestückt werden kann und eine Reichweite von bis zu 8000 Kilometern hat.

    Mit dieser Rakete sollen die neuen U-Boote Dmitri Donskoj, Juri Dolgoruki, Alexander Newski und Wladimir Monomach ausgerüstet werden.

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