06:52 25 November 2017
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    Großbritannien ortet russische Bomber in seinem Luftraum - Moskau dementiert

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    Als falsch weist die russische Luftwaffe die Vorwürfe aus London zurück, dass russische Langstreckenbomber Tu-160 vor rund zwei Wochen die britische Luftgrenze verletzt hätten.

    MOSKAU/LONDON, 25. März (RIA Novosti). Als falsch weist die russische Luftwaffe die Vorwürfe aus London zurück, dass russische Langstreckenbomber Tu-160 vor rund zwei Wochen die britische Luftgrenze verletzt hätten.

    Am Donnerstag hatte das britische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass zwei russische Bomber am 10. März unangekündigt in den britischen Luftraum eingedrungen seien und vier Stunden lang nahe der Insel Lewis gekreist hätten. Die Luftwaffe habe zwei Jäger Tornado F3 in zu den russischen Bombern schicken müssen. Das Ministerium veröffentlichte Bilder, auf denen die britischen Jäger massive russische Bombenflugzeuge begleiten.

    „Die strategischen Bomber Tu-160 hatten am 10. März planmäßig über dem Nordpolarmeer und dem Atlantik patrouilliert, ohne jedoch fremde Luftgrenzen verletzt zu haben“, teilte der russische Luftwaffensprecher Wladimir Drik am Donnerstag mit.

    Der Patrouillenflug, über den Russland noch am 12. März offiziell informiert hatte, habe elf Stunden gedauert. Dabei seien die Tu-160 von zwei norwegischen Flugzeugen F-16 und zwei britischen Tornado begleitet worden.

    Die russischen Langstreckenflugzeuge patrouillieren regelmäßig über der Arktis, dem Atlantik sowie dem Pazifik und dem Schwarzen Meer. Laut Drik erfolgen alle Flüge über neutralen Gewässern und in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Flugregeln, ohne die Luftgrenzen anderer Staaten zu verletzen.

    Fotostrecke: Die russischen Bomber

    Fotostrecke: Putin im Cockpit eines Tu-160-Bombers

     

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