14:13 23 November 2017
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    Kaukasische Terrorgruppen hinter Anschlägen auf U-Bahn vermutet

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    Explosionen in Moskauer U-Bahn (73)
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    Nach den verheerenden Anschlägen auf die Moskauer U-Bahn am Montag führt die Spur nach Angaben des Geheimdienstes FSB in den Nordkaukasus, die Attentäterinnen trugen offenbar Sprengstoffgürtel.

    MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Nach den verheerenden Anschlägen auf die Moskauer U-Bahn am Montag führt die Spur nach Angaben des Geheimdienstes FSB in den Nordkaukasus, die Attentäterinnen trugen offenbar Sprengstoffgürtel.

    „Nach der vorläufigen Version wurden diese Anschläge von Terrorgruppen verübt, die mit der nordkaukasischen Region zu tun haben“, sagte FSB-Chef Alexander Bortnikow. In Bezug auf die Leichen der beiden mutmaßlichen Selbstmordattentäterinnen hieß es, die Spur führe zu „Wohnorten im Nordkaukasus“.

    Bortnikow sagte weiter unter Berufung auf die Gutachter, beim dem Sprengstoff handle es sich um Hexogen. Die Bombe an der U-Bahn-Station Lubjanka sei vier Kilo TNT, die an der Station Park Kultury 1,5 bis zwei Kilo TNT stark gewesen. Die beiden Sprengsätze seien mit Schrauben gefüllt gewesen, um die Explosionen noch gefährlicher zu machen.

    Wie RIA Novosti aus Ermittlerkreisen erfuhr, waren die beiden Attentäterinnen vermutlich an der Endstation der roten Linie in den Metro-Zug eingestiegen. Offenbar hätten sie die Bomben am Gürtel getragen.

    Die zwei Anschläge am Montagmorgen hatten mindestens 37 Todesopfer gefordert, Dutzende Menschen wurden verletzt.

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