03:05 24 November 2017
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    NATO schlägt Russland Beratung zu verstärktem Kampf gegen Terrorismus vor

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    Explosionen in Moskauer U-Bahn (73)
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    Die Nordatlantikallianz hat Russland vorgeschlagen, in der dritten April-Dekade auf der Ebene der NATO-Botschafter eine Beratung zu einem verstärkten Kampf gegen den Terrorismus durchzuführen.

    MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Die Nordatlantikallianz hat Russland vorgeschlagen, in der dritten April-Dekade auf der Ebene der NATO-Botschafter eine Beratung zu einem verstärkten Kampf gegen den Terrorismus durchzuführen.

    Das teilte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin am Montag mit.

    Außerdem schloss er nicht aus, dass eine Sitzung des Russland-NATO-Rates auch in der dritten April-Dekade stattfinden könne.

    Am Montagmorgen verübten Selbstmordterroristen in den Moskauer U-Bahn-Stationen „Lubjanka“ und „Park Kultury“ Sprengstoffanschläge. Nach den jüngsten Angaben kamen dabei 37 Menschen ums Leben. Weitere 65 wurden verletzt.

    „Meine Kollegen im NATO-Hauptquartier setzten sich mit mir in Verbindung. Sie drückten ihr Beileid aus und schlugen vor, die nächste Botschaftersitzung gerade einem verstärkten Kampf gegen den Terrorismus zu widmen“, sagte Rogosin.

    „Wir haben eine Sonderarbeitsgruppe. Ihr gehören Vertreter der Geheimdienste an, die sich mit dem Kampf gegen den Terrorismus befassen“, führte er aus.

    „Es wird keine außerordentliche Beratung auf der Ebene der NATO-Botschafter sein. Von den russischen Behörden werden Sondermaßnahmen ergriffen“, betonte Rogosin.

    „Mehr noch. In der dritten April-Dekade soll auch ein Treffen der NATO-Außenminister und wahrscheinlich auch ein Treffen des Russland-NATO-Rates stattfinden“, sagte der Diplomat.

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