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    Russlands Kriegsmarine entfaltet Kräfte im Weltmeer für Großmanöver

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    Die russische Kriegsmarine beginnt, nachdem der Atom-Raketenkreuzer Pjotr Weliki am Dienstag Seweromorsk (Stützpunkt der Nordflotte) verlassen hat, mit der Entfaltung von Kräften für die Durchführung der Großmanöver im Weltmeer.

    MOSKAU, 30. März(RIA Novosti). Die russische Kriegsmarine beginnt, nachdem der Atom-Raketenkreuzer Pjotr Weliki am Dienstag Seweromorsk (Stützpunkt der Nordflotte) verlassen hat, mit der Entfaltung von Kräften für die Durchführung der Großmanöver im Weltmeer. Das teilte ein Sprecher der russischen Kriegsmarine mit.

    Nach seinen Worten werden in der Folgezeit zur Sicherstellung des Manövers Schiffe der Baltischen Flotte, der Nordflotte, der Pazifikflotte und Marineflieger herangezogen. Wie ein Sprecher der Nordflotte berichtete, wird die "Pjotr Weliki" mindestens zwei Monate auf See verbringen.

    Fotostrecke: Atomkreuzer „Pjotr Welikij"

    "Der Atom-Raketenkreuzer wird mit Schiffen der Schwarzmeerflotte Manöver im Indischen Ozean durchführen, ausländische Häfen im Mittelmeer und im Indischen Ozean anlaufen", sagte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

    An Bord des Schiffes befindet sich ein RIA-Novosti-Korrespondent, der vom Ereignisort Berichte, Foto- und Videomaterial durchgeben wird.

    RIA Novosti, die 2005 die Aktion "Georgsband" in Russland initiiert hatte, übergab im Vorfeld des 65. Jahrestages des Großen Sieges durch ihren Korrespondenten 350 Georgsbänder an die Besatzung des Kreuzers. An das Kommando der Nordflotte wurden weitere 1000 Bänder, Symbole des Sieges, übergeben.

    Der schwere Atom-Raketenkreuzer Pjotr Weliki (Projekt 1144) ist für die Vernichtung von großen Seezielen, für den Schutz von Schiffsverbänden gegen Luft- und U-Boot-Angriffe des Gegners in entfernten Meeren und Ozeanen bestimmt. Er ist das Flaggschiff der russischen Nordflotte.

    Mit dem Bau des Schiffes war 1986 begonnen worden. Zehn Jahre danach durchlief der Kreuzer die Testfahrten und wurde 1998 an die Flotte übergeben.

    Technische Daten des Schiffes:

    - normale Wasserverdrängung - 24 300 Tonnen;

    - Höchstwasserverdrängung - 26 190 Tonnen;

    - Geschwindigkeit - 31 Knoten;

    - Seeausdauer - 60 Tage;

    - Länge - 251 Meter;

    - Breite - 28,5 Meter;

    - Höhe - 59 Meter;

    - Tiefgang - 10,3 Meter;

    - Besatzung - über 700 Mann

    Die Grundlage der Bewaffnung bilden die Überschall-Seezielraketen Granit.

    Die Fla-Raketen- und die Artilleriebewaffnung der "Pjotr Weliki" besteht aus dem Fla-Raketen-System S-300F mit 48 Raketen 48N6, den Fla-Raketen-Systemen S-300FM mit 46 Raketen 48N6E2, Kinschal, Kortik und dem Geschütz AK 130.

    Die U-Boot-Abwehrbewaffnung des Kreuzers ist mit dem System Wodopad-NK, dem Torpedoabwehrsystem Udaw-1, reaktiven Wasserbombenwerfern RBU-1000 und Hubschraubern Ka-27PL bestückt. Für die U-Boot-Abwehr sind auch drei Hubschrauber Ka-27PL oder Ka-25RT bestimmt.

    Der Hubschrauber Ka-27 (Helix) ist mit der U-Boot-Abwehrbewaffnung, inklusive des Suchradars, der hydroakustischen Bojen, des hydroakustischen Systems und der Magnetanomaliengeräte, ausgerüstet. Der Ka-27 kann auch mit Torpedos, Bomben, Minen und Seezielraketen bestückt werden.

    Fotostrecke:  Ka-27 und weitere Kamow-Hubschrauber

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