15:00 17 Dezember 2017
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    US-Experte sieht „paradoxe“ Hinweise auf möglichen Iran-Krieg

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    Die USA haben möglicherweise eine paradoxe Lösung gefunden, um ihre vermutlichen Vorbereitungen auf einen Iran-Krieg zu tarnen, schätzt George Friedman, Chef der US-Denkfabrik Stratfor.

    Die USA haben möglicherweise eine paradoxe Lösung gefunden, um ihre vermutlichen Vorbereitungen auf einen Iran-Krieg zu tarnen, schätzt George Friedman, Chef der US-Denkfabrik Stratfor. 

    „Paradoxerweise kann eine weitere Runde von Spekulationen über einen Krieg darauf abzielen, den Iran davon zu überzeugen, dass es zu keinem Krieg kommt. Unterdessen bereitet man sich vielleicht auf einen Einsatz vor“, schrieb Friedman in einem Beitrag auf der Stratfor-Webseite.
     
    Nur aus Angst, dass der Iran Atomwaffen entwickle, werde Amerika zwar keine Luftangriffe starten: „Der US-Truppenabzug aus dem Irak sowie die konventionellen Streitkräfte des Iran bereiten den USA jedoch Probleme. Die Zerstörung der iranischen Atomanlagen würde die US-Positionen festigen“.

    Dass Israel einen Militäreinsatz gegen den Iran ohne US-Unterstützung wagen würde, hält Friedman für unwahrscheinlich: „Zweifelsohne glauben wir nicht daran, dass Israel im Alleingang angreift. Ohne USA ist das unvorstellbar“.

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