00:25 26 September 2017
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    Russland behält Mistral-Know-how im Visier

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    Hubschrauberträger Mistral (212)
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    Trotz des internationalen Wettbewerbs für die Lieferung mehrerer Hubschrauberträger an die russische Marine verhandelt Moskau mit Paris über französische Mistral-Schiffe weiter.

    Trotz des internationalen Wettbewerbs für die Lieferung mehrerer Hubschrauberträger an die russische Marine verhandelt Moskau mit Paris über französische Mistral-Schiffe weiter.

    „Diese Verhandlungen verlaufen intensiv und sehr konkret“, sie beträfen auch die Übergabe des französischen Know-how, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Paris. Russland wisse die „konstruktive Haltung“ der Regierung in Paris zu schätzen.

    Auch ein französischer Regierungssprecher erklärte: „Wir verhandeln mit den Russen in einer vertrauensvollen Atmosphäre weiter… Frankreichs Präsident zeigt Verständnis in Bezug auf Russlands Entscheidung, den Auftrag für diese Schiffe international auszuschreiben“. Auch der französische Außenminister Bernard Kouchner bezeichnete die Ausschreibung als „legitim“.

    Die Regierung in Moskau hatte bereits im vergangenen Jahr einen Mistral-Deal in Aussicht gestellt. Russland will vier solche Schiffe haben, mindestens zwei davon aber in Lizenz bauen. Russische Werften erklärten mehrmals, sei seien in der Lage, Hubschrauberträger auch selbstständig zu bauen. Schließlich verkündete Russland im August 2010 eine internationale Ausschreibung, um einen Auftraggeber zu wählen. Auch russische Schiffsbauer sollen sich um den Auftrag bewerben.

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