03:58 19 September 2018
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    Indonesien: Russische Suchoi-Techniker vermutlich an Methanol-Vergiftung gestorben

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    Die Autopsie der Leichen von drei russischen Technikern, die am Dienstag auf der indonesischen Luftwaffenbasis Makassar gestorben sind, ergab Spuren von Methanol in den inneren Organen.

    Die Autopsie der Leichen von drei russischen Technikern, die am Dienstag auf der indonesischen Luftwaffenbasis Makassar gestorben sind, ergab Spuren von Methanol in den inneren Organen.

    Das berichteten indonesische Medien unter Berufung auf den Chef-Gerichtmediziner der Polizei in Jakarta, Musaddeq Ishak.

    Zuvor wurde bekannt gegeben, dass drei Mitglieder eines zwölfköpfigen Suchoi-Wartungsteams am Montag an Herzversagen gestorben seien. Wie Ishak dem Portal Detik.com sagte, seien die Russen an Sauerstoffmangel gestorben, der von der Methanol-Vergiftung verursacht wurde. 

    Offizielle Ergebnisse der Autopsie werden in Kürze erwartet. Wie der Sprecher der indonesischen Polizei am Mittwoch bekannt gab, wolle die Regierung bislang keine Hypothesen über die Todesursachen äußern. 

    Der russische Botschafter in Jakarta, Alexander Iwanow, zitierte am Dienstag den indonesischen Verteidigungsminister Purnomo Yusgiantoro mit den Worten, der Zwischenfall werde die militärtechnische Kooperation zwischen beiden Ländern nicht beeinträchtigen.

    Indonesien hatte insgesamt zehn russische Suchoi-Kampfjets, darunter Su-27- und Su-30-Modifikationen, gekauft. Neun davon wurden mittlerweile geliefert. Die jüngste Lieferung erfolgte am 10. September, als Indonesien zwei Su-27SKM-Jäger erhielt. Das Transportflugzeug An-124, das diese Jäger nach Indonesien brachte, soll nun laut der Agentur Antara die Leichen der verstorbenen Techniker zurück nach Russland bringen.

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