01:55 21 September 2018
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    Nato-Luftwaffe bekommt bequeme Start- und Landungsbahn nahe russischer Grenze

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    Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves hat am Mittwoch das rekonstruierte Flugfeld in dem nahe Tallinn und in rund 360 Kilometer Entfernung vom russischen Sankt Petersburg gelegenen Luftstützpunkt Ämari feierlich eröffnet.

    Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves hat am Mittwoch das rekonstruierte Flugfeld in dem nahe Tallinn und in rund 360 Kilometer Entfernung vom russischen Sankt Petersburg gelegenen Luftstützpunkt Ämari feierlich eröffnet.

    Das teilte die Kanzlei des estnischen Präsidenten mit.

    Ilves bezeichnete die Eröffnung der Startbahn des Luftstützpunktes Ämari als wichtiges militärisches und politisches Ereignis. Er hob hervor, dass die Bereitschaft des Luftstützpunktes zur Aufnahme von Flugzeugen die Ankunft der Streitkräfte der Nato-Verbündeten in Estland im Falle einer Krisensituation erleichtern wird.

    Die Arbeiten an der Rekonstruktion und dem Bau des Flugfeldes hatten etwa drei Jahre gedauert.

    Die Rekonstruktion des Luftstützpunktes ist das teuerste Bauprojekt Estlands. Seine Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Milliarden Kronen (ungefähr 96 Millionen Euro). Über ein Drittel der Ausgaben wird aus dem Programm der Nato-Investitionen in die Sicherheit (Nato Security Investment Program) bezahlt.

    Voraussichtlich werden Nato-Flugzeuge, die den Luftraum der baltischen Saaten schützen und in Litauen stationiert sind, nach dem Rotationsprinzip auch in Ämari stationiert werden. Schon heute hat Estland eine Vereinbarung mit der Allianz, dass Kampfjets der Verbündeten ab Oktober in Ämari Trainingsflüge absolvieren werden.

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