12:05 18 Dezember 2017
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    SOZ-Manöver: Wichtiger Schritt bei Entwicklung von Anti-Terror-Zusammenwirken

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    Das Manöver “Friedensmission-2010“ der Mitgliedsländer der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ist laut dem russischen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow zu einem wichtigen Schritt bei der weiteren Entwicklung des Anti-Terror-Zusammenwirkens dieser Länder geworden.


    Das Manöver “Friedensmission-2010“ der Mitgliedsländer der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ist laut dem russischen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow zu einem wichtigen Schritt bei der weiteren Entwicklung des Anti-Terror-Zusammenwirkens dieser Länder geworden.

    Serdjukow sagte am Freitag vor Journalisten: „Die wachsende Gefahr von Terrorismus, Extremismus und Separatismus erfordert gemeinsame Handlungen der Streitkräfte der SOZ-Mitgliedsländer.“

    Nach seinen Worten bestand das Ziel des gemeinsamen Manövers, dessen aktive Phase am Freitag auf dem Truppenübungsplatz Matybulak im kasachischen Gebiet Schambyl stattfand, in der Ausarbeitung einheitlicher Methoden zur Überwindung einer krisenhaften Situation mittels einer gemeinsamen Truppenoperation.

    Serdjukow hob hervor, dass das Manöver seinem Inhalt nach nicht gegen die Interessen anderer Länder gerichtet sei.

    „Das Vorhaben des Manövers entsprach besonders wahrscheinlichen Varianten von Situationen in der Region“, sagte der Minister.

    Laut Serdjukow nahmen von der russischen Seite etwa 1000 Armeeangehörige des Zentralen Militärbezirks und mehr als 100 Gefechtsfahrzeuge, darunter zehn Flugzeuge und Hubschrauber, am Manöver teil.

    „Das Manöver hat gezeigt, dass unsere Länder im Falle einer Gefahr einander jegliche Hilfe, darunter auch militärische, leisten können“, sagte der russische Verteidigungsminister.

    Das Manöver „Friedensmission-2010“ hat am 9. September in Kasachstan begonnen und wird am 25. September enden. An der aktiven Phase nahmen mehr als 3000 Armeeangehörige aus China, Kasachstan, Kirgistan, Russland und Tadschikistan teil.

    Der SOZ gehören China, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan an. Der Iran, Indien, die Mongolei und Pakistan haben einen Beobachterstatus in der Organisation.

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