17:53 16 Dezember 2017
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    Weltweite Rüstungsausgaben um die Hälfte auf 1,5 Billionen USD gewachsen

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    Die Rüstungsausgaben der UN-Mitgliedsländer sind in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf 1,5 Billionen US-Dollar gewachsen.

    Die Rüstungsausgaben der UN-Mitgliedsländer sind in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf 1,5 Billionen US-Dollar gewachsen.

    Das teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag in einer am Rande der UN-Vollversammlung eröffneten Beratung zur Aktivierung der Genfer Abrüstungskonferenz mit. "Mit diesem Geld hätten akuteste Entwicklungsprobleme wie Armutsbekämpfung, Vervollkommnung des Gesundheitswesens oder Kampf gegen die Klimaerwärmung gelöst werden können."

    Die Abrüstungskonferenz, die ihren Start 1978 in Genf nahm, konnte bislang kein nennenswertes Resultat zeitigen, weil die Teilnehmerländer nicht in der Lage sind, abgestimmte Handlungen zum Abbau herkömmlicher und von Atomwaffen zu vereinbaren. "Vor zehn Jahren wurden zum ersten Mal Millenniumsziele formuliert. Seitdem wuchsen die Militärausgaben um die Hälfte auf 1,5 Billionen Dollar."

    In diesem Zusammenhang rief Ban die Teilnehmer der Genfer Konferenz auf, die Gespräche zu aktivieren. Er appellierte auch an alle UN-Mitgliedsländer, neue Abrüstungsschritte zu unternehmen. "Allein schon der Abschluss des START-Nachfolgevertrages durch Russland und die USA, die auf der UN-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag erzielten Vereinbarungen oder die Resultate des Washingtoner Gipfels zur nuklearen Sicherheit reichen nicht aus. Wir müssen das bislang erzielten Ergebnisse erweitern", sagte der UN-Generalsekretär.

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